Warum ist mein PC so langsam?

Ein PC wird meist langsam, weil die Festplatte fast voll ist oder weil beim Start viele Programme mitladen. Beides können Sie selbst beheben. Hat der PC weniger als 8 GB Arbeitsspeicher, lohnt sich mehr Arbeitsspeicher. Den baut Ihr IT-Partner ein.

Das können Sie selbst tun

Die Schritte gelten für Windows 10 und 11.

  1. Richtig neu starten. Klicken Sie auf Start, dann auf das Ein/Aus-Zeichen und wählen Sie «Neu starten». Beim Herunterfahren und Einschalten beginnt Windows nicht ganz frisch, beim Neustart schon.
  2. Freien Platz prüfen. Öffnen Sie «Einstellungen», dann «System» und «Speicher». Ist weniger als ein Zehntel der Festplatte frei, wird es eng.
  3. Platz schaffen. Klicken Sie im selben Fenster auf «Temporäre Dateien». Das sind Reste, die Windows und Programme liegen lassen. Setzen Sie die Haken und klicken Sie auf «Dateien entfernen». Leeren Sie danach den Papierkorb.
  4. Programme beim Start abschalten. Öffnen Sie «Einstellungen», dann «Apps» und «Autostart». Schalten Sie Programme aus, die Sie nicht gleich nach dem Start brauchen. Eingeschaltet lassen: Ihren Virenschutz, Ihren Cloud-Speicher, die Drucker-Software und ein VPN, falls Sie eines haben.
  5. Arbeitsspeicher nachsehen. Öffnen Sie «Einstellungen», dann «System» und «Info». Bei «Installierter RAM» steht, wie viel Arbeitsspeicher eingebaut ist. Unter 8 GB wird der PC bei heutigen Programmen träge.

Auf dem Mac finden Sie den freien Platz unter «Systemeinstellungen», «Allgemein», «Speicher».

Ein PC mit einer Sanduhr und einem fast leeren Ladebalken zeigt einen langsamen Computer.

Wo die KI hilft

Die KI liest an Ihrem PC nach, wie viel Platz frei ist, welche Programme beim Start mitladen und wie viel Arbeitsspeicher eingebaut ist. Sie schlägt vor, temporäre Dateien zu löschen oder einzelne Programme aus dem Autostart zu nehmen. Ausgeführt wird erst, wenn Sie auf «Ja, ausführen» klicken. Ist zu wenig Arbeitsspeicher eingebaut oder steckt noch eine alte Festplatte im PC, sagt die KI Ihnen das, und Ihr IT-Partner hilft beim Aufrüsten.

Wann Sie Hilfe holen sollten

Bleibt der PC nach diesen Schritten langsam, liegt die Ursache tiefer, zum Beispiel bei einem Fehler, den Windows im Hintergrund aufzeichnet. Lassen Sie dann Ihren IT-Partner nachsehen. Er baut auch mehr Arbeitsspeicher oder eine schnellere Festplatte ein, wenn das nötig ist.

Häufige Fragen

Wie viel freier Speicher ist genug?

Ist auf dem Laufwerk C: weniger als ein Zehntel frei, wird Windows langsamer. Bei einer Festplatte mit 256 GB sollten also mindestens rund 26 GB frei bleiben. Den freien Platz sehen Sie unter «Einstellungen», «System», «Speicher». Dort löschen Sie auch temporäre Dateien. Reicht das nicht, verschieben Sie grosse Ordner wie Fotos oder Videos auf eine externe Festplatte.

Bringt mehr Arbeitsspeicher etwas?

Ja, wenn der PC weniger als 8 GB hat. Dann muss Windows ständig Daten auf die Festplatte auslagern, und alles wird träge. Wie viel eingebaut ist, steht unter «Einstellungen», «System», «Info» bei «Installierter RAM». Ob sich Ihr PC aufrüsten lässt, hängt vom Modell ab. Das prüft und erledigt ein Techniker, zum Beispiel Ihr IT-Partner.

Warum braucht mein PC so lange zum Hochfahren?

Meist laden beim Start zu viele Programme mit, etwa Updater, Chat-Programme oder Werkzeuge vom Hersteller. Die schalten Sie unter «Einstellungen», «Apps», «Autostart» ab. Braucht der PC über 90 Sekunden bis zum Bildschirm, auf dem Sie arbeiten können, ist das zu lang. Steckt eine alte Festplatte im Gerät, ist ein langsamer Start normal. Dann hilft eine schnellere Festplatte, eine sogenannte SSD.